Das hat mir damals keiner gesagt
Es war deshalb schon länger mein Bestreben auch in der Krankenversicherung die besten Leistungen zu den günstigsten Konditionen zu erhalten. Unter diesen Umständen erschien mir der Wechsel in eine private Versicherung nur logisch und erstrebenswert.
Nachdem ich diesen Schritt vollzogen hatte war ich nach einigen Arztbesuchen in den nächsten Jahren auch sehr zufrieden mit dieser Entscheidung. Praxisgebühren hab ich nie gezahlt und Wartezeiten waren für mich Vergangenheit. Behandlungen waren effektiv und ich sparte etwas Geld bei den Beiträgen. Beitragserhöhungen waren lächerlich, teilweise einstellig, also alles prima.
Aber irgendwann drehte sich die Lage, die jährlichen Erhöhungen der PKV-Beiträge wurden deutlicher, einmal sogar dreistellig. Sie näherten sich dabei zügig der Beitragsbemessungsgrenze und die monatliche Ersparnis war nicht mehr gegeben.
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Lockdown im Mistbau
Nun wurde endlich das öffentliche, letzter Zeit oft verantwortungslos ausgenutzte, Leben etwas eingeschränkt.
In den letzten Wochen mussten ja auch noch zu viele Trottel unbedingt die schon länger bekannten Risikogebiete bereisen, z.B. weil sie unbedingt Ski-Urlaub machen mussten. Danke dass ihr uns Covid-19 endlich näher gebracht habt.
Ohne eure Selbstsucht hätten wir nie erfahren wie schön das Leben in einer etwas entschleunigten Umgebung sein kann.
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Kiffen und Kacken
An machen Tagen ist es vielleicht sehr schwierig, den Darm zu entleeren. Wer dann zusätzlich noch auf die Hilfe einer Pflegeperson angewiesen ist, u.a. um die Toilette zu besuchen, der fühlt dabei eventuell noch eine Art Erfolgszwang und setzt sich damit selber unter Druck.
Dabei gibt es viel bessere Methoden um den Erfolg zu erleben. In Ruhe, Gemütlichkeit und angenehmer Atmosphäre.
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Pflegekräfte mit Chemie-Gestank
Neulich beim morgendlichen Besuch des Pflegedienstes wurde es ganz schnell ungemütlich. Der aufdringliche Gestank von Parfüm und Waschmittel war einfach ekelhaft und verbreitete sich rasend schnell in unseren Räumlichkeiten.
Eine anscheinend weit verbreitete Unsitte ist es, seine Umwelt und seine Mitmenschen damit zu belästigen und zu vergiften.
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Offiziell im Ruhestand
Also Ende September 2019 war ja vorerst Schluss mit fremdbestimmter Tätigkeit, eine letzte AU (wurde ein paar mal verlängert) und Ende Oktober 2019 stellte ich ja einen Rentenantrag. Sylvester kam der Bescheid: Rente wegen voller Erwerbsminderung bis zum Regelrentenalter, rückwirkend zum 1.10.2019 Rentenbeginn.
Nun bin ich dabei, mich daran zu gewöhnen meine Zeit für mich zu verplanen. Eine Situation die zwar geplant war, aber nun plötzlich da drin zu sein, ist doch gewöhnungsbedürftig.
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2019, ein Jahr geht dem Ende zu
Bald ist wieder ein Jahr vorbei, also wieder eine Zeit um zurück zu blicken, was da eigentlich passiert ist der Welt. Ich finde es gut zurück zu blicken, einfach nachdenken, was passiert ist. Was also brachte mir das Jahr 2019.
Besser und einfacher wird das Leben mit dieser bescheuerten Krankheit nicht, aber das hatten wir schon.
Ich nehme weitere Erkenntnisse mit, die mir das Leben erleichtern. Ich habe immer noch den Glauben an die Vernunft verloren. Der Wähler in diesem Land ist völlig verblödet und total desinteressiert. Die Erde sowie ihre Ressourcen sind endlich!
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Spasmex nur noch ohne mich
Seit Jahren ärgerte mich die Funktion meiner Blase. Es gab ständig ganz plötzlich Harndrang der praktisch nicht zu kontrollieren war. Eine neurologisch bedingte Störung die oft als Symptom meiner neurologischen Erkrankung auftritt und das Leben echt erschwert.
Da ich gerade eine Auszeit von meiner fremdbestimmten Tätigkeit aus gesundheitlichen begonnen hatte kam ich auf die saublöde Idee, mit einer verbreiteten Medizin mal zu versuchen meinen Blasenmuskel zu beruhigen.
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Erschöpfung oder depressiv?
Ende September war es dann wieder soweit. Ständig verschnupft, wieder Rückenschmerzen und ein Harndrang der mich immer öfter ohne Vorwarnung erwischte. Ich schleppe diese Krankheit nun seit 15 Jahren mir mir rum, da kann man auch mal depressive Phasen durchleben.
Der Arbeitstag wurde zu einer nicht mehr tragbaren Belastung, sowohl für meine über Alles geliebte Ehefrau, für mich und für die Qualität meiner Arbeit. Eine längere Pause war wohl wieder mal angezeigt, da waren alle beteiligten Personen wie Therapeuten, Mediziner und wir einer Meinung.
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Der neue Rolli 3/3
Tja, soweit war alles toll. Nur die Rückenschmerzen wollten nicht weichen. Im Gegenteil, langsam hinderten sie mich immer öfter am schlafen.
Nach etwa sechs Wochen war nichts mehr zu beschönigen, die aufrechte Sitzposition und die damit verbundene Körperhaltung waren nicht länger tragbar. Also immer noch Fehlversorgung, schöner Mist.
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