Erschöpfung oder depressiv?
Ende September war es dann wieder soweit. Ständig verschnupft, wieder Rückenschmerzen und ein Harndrang der mich immer öfter ohne Vorwarnung erwischte. Ich schleppe diese Krankheit nun seit 15 Jahren mir mir rum, da kann man auch mal depressive Phasen durchleben.
Der Arbeitstag wurde zu einer nicht mehr tragbaren Belastung, sowohl für meine über Alles geliebte Ehefrau, für mich und für die Qualität meiner Arbeit. Eine längere Pause war wohl wieder mal angezeigt, da waren alle beteiligten Personen wie Therapeuten, Mediziner und wir einer Meinung.
Also gab ich der Vernunft nach, besorgte mir eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung und informierte meinen Arbeitgeber und die Kollegen. Gespürt hatte ich das schon länger und ich war überzeugt dass mir etwas Ruhe sehr gut tun würde. Stress und Zeitdruck sind und bleiben eben kontraproduktive Faktoren die es zu meiden gilt.
Ich fühlte mich schlappt und frustriert, aber fremdbestimmte Tätigkeiten waren und sind nun gerade das letzte was ich brauchte. So eine unheilbare Krankheit ist auf Dauer ja auch eine starke Belastung und kein Kindergeburtstag. Ich brauchte einfach mal meine Ruhe. Der 20.09.2019 war also erstmal mein letzter Arbeitstag.