Offiziell im Ruhestand
Also Ende September 2019 war ja vorerst Schluss mit fremdbestimmter Tätigkeit, eine letzte AU (wurde ein paar mal verlängert) und Ende Oktober 2019 stellte ich ja einen Rentenantrag. Sylvester kam der Bescheid: Rente wegen voller Erwerbsminderung bis zum Regelrentenalter, rückwirkend zum 1.10.2019 Rentenbeginn.
Nun bin ich dabei, mich daran zu gewöhnen meine Zeit für mich zu verplanen. Eine Situation die zwar geplant war, aber nun plötzlich da drin zu sein, ist doch gewöhnungsbedürftig.
Das Antragsverfahren für die Rente lief problemlos. Nach dem Antrag kam noch eine Rückfrage von der Rentenversicherung, ansonsten reichten die beigefügten Gutachten aus um meinen gesundheitlichen Zustand zu verdeutlichen.
Nun werde ich als nächstes den Schadensfall (also mich) meiner Berufsunfähigkeits-Versicherung melden und hoffe dass es dort genauso einfach läuft.
Natürlich ist die Rente nicht gerade üppig, daher wäre das schon ganz gut. Zusätzlich könnte ich mir vorstellen, dass ich demnächst einen sogenannten Mini-Job antreten werde.
So ein Mini-Job bietet für den geistig unterforderten Rentner (hihi) einige Vorteile. Es ist eine Abwechslung im Alltag, es bietet das gute Gefühl gebraucht zu werden und ein Taschengeld fällt da auch bei ab.
Ich bin auch irgendwie daran interessiert, dass die Sache an der ich beruflich seit Jahrzehnten beteiligt bin, vernünftig weiter geführt wird. Dazu habe ich natürlich auch erhebliche Zweifel, dass die Ex-Kollegen das ohne mich vernünftig hinkriegen. Also ist jetzt die Firma, bei der ich vor der Rente beschäftigt war, meine erste Wahl für so einen kleinen Mini-Job.
Natürlich möchte ich auch vermeiden, ein gelangweilter Rentner zu werden, der seiner über Alles geliebte Ehefrau den ganzen Tag auf den Wecker fällt.