Pflegekräfte mit Chemie-Gestank
Neulich beim morgendlichen Besuch des Pflegedienstes wurde es ganz schnell ungemütlich. Der aufdringliche Gestank von Parfüm und Waschmittel war einfach ekelhaft und verbreitete sich rasend schnell in unseren Räumlichkeiten.
Eine anscheinend weit verbreitete Unsitte ist es, seine Umwelt und seine Mitmenschen damit zu belästigen und zu vergiften.
Das muss der vernünftig und gesund lebende Mensch wohl akzeptieren und er kann nur versuchen, solche unangenehme Situationen zu vermeiden. Die Menschen sind eben oft so dumm und blöd, sich und anderen durch ungesunde Duftstoffe erheblichen Gesundheitsrisiken auszusetzen.
Wir tun das nicht sondern versuchen solche Gesundheitsrisiken zu vermeiden. Gerade bei meiner neurologischen Krankheit mit gestörtem Immunsystem erscheint das meiner über Alles geliebten Ehefrau und mir dringend angezeigt. Es trifft sich dabei natürlich gut, dass wir beide den Chemie-Gestank als unerträglich empfinden.
Aber dann kommt eine angeblich geprüfte Pflegefachkraft zu uns und treibt eine ekelhafte Wolke von Chemie-Gestank vor sich her. Sie war fünf Minuten bei uns, ihr Gestank blieb den ganzen Tag.
Normalerweise gibt es Regeln für Pflegekräfte, das sollten Fachkräfte eigentlich wissen. Dazu gehört der Verzicht auf Duftstoffe, Kosmetika und Nagellack, schon aus Gründen der Hygiene.
Ein Blick auf die lackierten Nägel der besagten Dame machte uns sofort klar, es ist ihr völlig egal welche Bakterien sie in möglichen feinen Rissen unter ihren kranken Kunden verteilt. Hauptsache sie findet ihr Erscheinungsbild super, egal was sie damit anrichtet.
Ich kann das nur so zusammenfassen: Die Frau geht über Leichen für ihren Kosmetik-Wahn.
Aber nicht hier bei uns, ein Anruf beim Pflegedienst schaffte uns diese Plage vom Hals. So eine Behandlungspflege brauche ich wirklich nicht, das macht mich vermutlich nur noch kränker.