Das hat mir damals keiner gesagt
Es war deshalb schon länger mein Bestreben auch in der Krankenversicherung die besten Leistungen zu den günstigsten Konditionen zu erhalten. Unter diesen Umständen erschien mir der Wechsel in eine private Versicherung nur logisch und erstrebenswert.
Nachdem ich diesen Schritt vollzogen hatte war ich nach einigen Arztbesuchen in den nächsten Jahren auch sehr zufrieden mit dieser Entscheidung. Praxisgebühren hab ich nie gezahlt und Wartezeiten waren für mich Vergangenheit. Behandlungen waren effektiv und ich sparte etwas Geld bei den Beiträgen. Beitragserhöhungen waren lächerlich, teilweise einstellig, also alles prima.
Aber irgendwann drehte sich die Lage, die jährlichen Erhöhungen der PKV-Beiträge wurden deutlicher, einmal sogar dreistellig. Sie näherten sich dabei zügig der Beitragsbemessungsgrenze und die monatliche Ersparnis war nicht mehr gegeben.
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Pflegekräfte mit Chemie-Gestank
Neulich beim morgendlichen Besuch des Pflegedienstes wurde es ganz schnell ungemütlich. Der aufdringliche Gestank von Parfüm und Waschmittel war einfach ekelhaft und verbreitete sich rasend schnell in unseren Räumlichkeiten.
Eine anscheinend weit verbreitete Unsitte ist es, seine Umwelt und seine Mitmenschen damit zu belästigen und zu vergiften.
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Offiziell im Ruhestand
Also Ende September 2019 war ja vorerst Schluss mit fremdbestimmter Tätigkeit, eine letzte AU (wurde ein paar mal verlängert) und Ende Oktober 2019 stellte ich ja einen Rentenantrag. Sylvester kam der Bescheid: Rente wegen voller Erwerbsminderung bis zum Regelrentenalter, rückwirkend zum 1.10.2019 Rentenbeginn.
Nun bin ich dabei, mich daran zu gewöhnen meine Zeit für mich zu verplanen. Eine Situation die zwar geplant war, aber nun plötzlich da drin zu sein, ist doch gewöhnungsbedürftig.
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2019, ein Jahr geht dem Ende zu
Bald ist wieder ein Jahr vorbei, also wieder eine Zeit um zurück zu blicken, was da eigentlich passiert ist der Welt. Ich finde es gut zurück zu blicken, einfach nachdenken, was passiert ist. Was also brachte mir das Jahr 2019.
Besser und einfacher wird das Leben mit dieser bescheuerten Krankheit nicht, aber das hatten wir schon.
Ich nehme weitere Erkenntnisse mit, die mir das Leben erleichtern. Ich habe immer noch den Glauben an die Vernunft verloren. Der Wähler in diesem Land ist völlig verblödet und total desinteressiert. Die Erde sowie ihre Ressourcen sind endlich!
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Spasmex nur noch ohne mich
Seit Jahren ärgerte mich die Funktion meiner Blase. Es gab ständig ganz plötzlich Harndrang der praktisch nicht zu kontrollieren war. Eine neurologisch bedingte Störung die oft als Symptom meiner neurologischen Erkrankung auftritt und das Leben echt erschwert.
Da ich gerade eine Auszeit von meiner fremdbestimmten Tätigkeit aus gesundheitlichen begonnen hatte kam ich auf die saublöde Idee, mit einer verbreiteten Medizin mal zu versuchen meinen Blasenmuskel zu beruhigen.
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Der neue Rolli 3/3
Tja, soweit war alles toll. Nur die Rückenschmerzen wollten nicht weichen. Im Gegenteil, langsam hinderten sie mich immer öfter am schlafen.
Nach etwa sechs Wochen war nichts mehr zu beschönigen, die aufrechte Sitzposition und die damit verbundene Körperhaltung waren nicht länger tragbar. Also immer noch Fehlversorgung, schöner Mist.
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Der-neue-Rolli-2/3
Die hohen Erwartungen waren dann auch recht schnell verschwunden. Im täglichen Gebrauch waren die Änderungen gegenüber dem alten Rollstuhl auf Dauer nicht gerade praktisch.
Es ist schön aufrecht zu sitzen, gerade beim Verzehr der von meiner über Alles geliebten Ehefrau zubereiteten leckeren Speisen ein echter Fortschritt.
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Der neue Rolli 1/3
Der von mir täglich benutzte Rollstuhl war nun wirklich in die Jahre gekommen. Ihn wieder flott zu machen hätte bedeutet, u.a. folgende Teile zu erneuern: Lenkräder, Armlehnen, Bremsen, Radlager, Steckachsen, Fußbretter, Antriebsräder, Überkippschutz, Sitzbespannung, Sitzkissen.
Eigentlich wäre nur der Rahmen geblieben, alle anderen Teile waren verbraucht bzw. abgenutzt. Der Reha-Techniker meines Vertrauens kam da natürlich zu der einzigen sinnvollen Lösung. Nach über sechs Jahren musste langsam mal ein neuer Rollstuhl ran.
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Beschissene Hilfsmittelversorgung
Letzten Monat stellten wir während der Benutzung unseres Patientenlifters einige Veränderungen fest. Der Akku musste in immer kürzer werdenden Abständen geladen werden und die Ladedauer war erheblich länger geworden. Meine über alles geliebte Ehefrau und ich kamen zu der gleichen Diagnose, der Akku war hin und musste erneuert werden.
Da es sich bei dem Gerät um ein Hilfsmittel mit Eigentumsvorbehalt der Krankenkasse handelt blieb also nur der Weg über einen Versorger der mit meiner Kasse abrechnen durfte. Da kam ich Idiot leider nur auf die Idee, den Versorger zu kontaktieren, der das Gerät damals lieferte. Ich rief also bei besagtem Sanitätshaus an und schilderte unsere Beobachtungen.
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