Alle Zähne in Ordnung aber …

Sonntag, Oktober 21, 2018

Neulich fingen meine Zähne an mich mit Schmerzen zu peinigen. Genau lokalisieren konnte ich den Ursprung nicht. Aber dafür gibt es ja Fachleute, also griff ich zum Telefon und vereinbarte einen Termin.

Dann began die typische Wartezeit auf den Termin. In diese Phase erkundete meine Zunge wie gewöhnlich sehr häufig den physikalischen Zustand meiner Zähne, immer ohne Befund. Trotzdem war ich überzeugt, der Zahnarzt würde etwas finden und das würde mir nicht gefallen.
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Die richtigen Worte zur richtigen Zeit

Sonntag, September 23, 2018

Ich bin vermutlich nicht depressiv. Ich habe eigentlich nie genau verstanden, was das ist und wie das funktioniert. Ich kenne aber auch gelegentliche Phasen von Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Wut über meine Schwächen und Gebrechen wie vermutlich viele andere Menschen.

Neulich war es mal wieder soweit. Ich hatte keinen Drang irgendwas zu tun, ich hab nur dumm da gesessen und mich selbst bemitleidet. Nichts machte mir Freude oder weckte mein Interesse.
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Effektiver Umgang mit dem Telefon-Provider

Donnerstag, August 16, 2018

Um es gleich vorweg zu schreiben, ich glaube inzwischen das (s. Überschrift) gibt es nicht. Das einzige was man versuchen kann ist durch bestimmte, teilweise unlogische Verhaltensweisen, etwas effektiver zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

Ich kann an dieser Stelle natürlich nur von meinen Erfahrungen im Umgang mit Providern berichten. Diese Erfahrungen haben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, auch wenn sie nach meiner bescheidenen Meinung recht verbreitet sein könnten.
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Wer hätte das je von mir gedacht

Montag, Juli 30, 2018

Manchmal wundere ich mich über mich selbst, dann auch wieder nicht. Oder doch, aber aus anderen Gründen. Obwohl dann eigentlich auch nicht, weil die Gründe zusammenhängen und auch keine Rolle spielen.

Aller klar oder doch nicht so ganz?

Also mal der Reihe nach. Es ist unschwer zu verstehen, dass man mit zunehmender Behinderung und zunehmendem Alter doch öfter auf die Hilfe seiner Mitmenschen angewiesen ist. Nun war ich in meinen ersten Jahrzehnten auf dieser Welt eigentlich eher ein Einzelgänger und überzeugter Single. Nach den Devisen: 1. Feste Beziehungen, kann man mal machen, muss man aber nicht. 2. Eigene Familie, als ob mir das je erstrebenswert erscheinen könnte. 3. Kinder, Grundgütiger. Wichtiger war mir, den schnellsten Wagen in der Gegend zu fahren oder den leistungsfähigsten PC in meinem Umfeld zu besitzen.
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Optimale Nutzung von Hilfsmitteln

Donnerstag, Juni 28, 2018

Die Kassenpatienten haben es nicht leicht. Gerade in Bezug auf Hilfsmittel ist nicht gerade alles was man braucht auch einfach so erhältlich. Ich hatte ja früher auch die Vorstellung, dass ein vernünftiger Rollstuhl für 300,- bis 500,- Euro zu kriegen ist.

Das kann man aber vergessen, die Realität holte mich da schnell ein und sah dann völlig anders aus. Der genannte Preis ist schon richtig, aber nicht für einen passenden Rollstuhl, sondern nur für ein vernüftiges Sitzkissen. Für den dazu passenden Stuhl machen wir mal lieber eine Null dahinter, das ist dann realistischer.
Über weitere Hürden wie von einer Bewilligung der Kasse zur Kostenübernahme, der Suche nach einem fähigen Sanitätshaus als Lieferanten welches auch noch der Kasse genehm sein muss, die mühsame Auswahl des benötigten Zubehörs, sowie die Vermesserei, Anpasserei und Einstellerei schreib ich jetzt nicht. Diesen schönen Abschnitt überspringen wir heute einfach mal.
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Das hätte ich schon lange tun sollen

Donnerstag, Mai 31, 2018

Vermutlich kennen viele Leute das blöde Gefühl kaum zu Wort zu kommen. Egal was man sagt, sein Gegenüber hat sofort das Ruder in der Hand und erzählt nur noch von sich. Versucht man in dieser Situation das Thema zu wechseln wird das entweder ignoriert oder führt zu dem nächsten Wortschwall der Selbstbeweihräucherung. Manche Leute können eben jedes Thema sofort aufgreifen, wissen alles besser, können alles besser und haben praktisch alles schon mal selbst erlebt.
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Billig und unauffällig Verwandte entsorgen

Montag, April 30, 2018

Da habe ich doch letztes Jahr direkt in der ersten Reihe sitzend mitbekommen, dass auch der größte Teil meiner verbliebenen Verwandschaft genau das anstrebt und durchzieht, wenn sich seine Reihen lichten. Ich habe in der Tat einige Monate gebraucht um mir darüber klar zu werden ob ich das Geschehene hier in meinem virtuellen Tagebuch verarbeiten sollte. Aber ich merke immer stärker, ich muss das endlich mal ver- u. abarbeiten, sonst fange ich immer wieder an darüber nachzudenken.

Wenn ich früher öfter sagte, ich hätte eine schwere Kindheit gehabt, war das eigentlich mehr zum Spaß. Rückwirkend betrachtet war nicht alles schlecht und im Vergleich zu heute fand ich die Verwandten recht vernünftig. Dass die Verbliebenen sich inzwischen so entwickelt haben dass ich ihre Nähe kaum noch ertragen kann ohne ausfallend, handgreiflich oder gewalttätig zu werden hätte ich früher nie gedacht. Was ist in den letzten Jahren passiert das meine Wertschätzung der verbliebenen Verwandten so hat umschlagen lassen?
Es waren einmal Onkel und Tante, die lebten harmonisch in der Wohnung neben uns. Ich war schon länger krank, konnte mich aber immer auf den Onkel verlassen, also eine sehr große Hilfe. Rückwirkend glaube ich auch, dass genau die beiden sich damals am meisten gefreut haben wie meine über alles geliebte Ehefrau und ich zusammen kamen und heirateten. Vor einigen Jahren erkrankte dann der Onkel und segnete kurz darauf das Zeitliche. Blöd, da sind überall, vor allem in seinem Schädel, Dinge gewachsen und gewuchert, die dort eigentlich nicht hin gehören.
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Nun wurde Gott zu meinem Freund

Donnerstag, März 22, 2018

Als ich mich im Mai 2017 darüber beklagte dass Gott mich ignorieren würde, würde ich ja nach einigen Wochen durch angeregten Austausch von Kommunikaten in Form von Mail eines Besseren belehrt. Damals dachte ich auch irgendwann, nachdem beide Seiten zufrieden waren (ich mit der Ware und er mit meinen Euros) und ich nichts mehr hörte, dieses Thema ist nun erledigt.

Aber hallo, heute trudelte nach langer Zeit wieder ein Kommunikat ein und landete prompt in meinem Spam-Filter.
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Ich brauche wohl eher keine Groko aber andere brauchen das wohl

Samstag, Februar 10, 2018

Wann hat der Bürger gewählt, vor Monaten. Aber das Ergebnis war nicht gerade eindeutig. Das wundert mich nicht. Irgendwie vermute ich in diesem Land ändert sich nichts solange der Wähler nicht endlich mal den Arsch aus der Hose kriegt, nicht die Stimmabgabe aus Faultheit verweigert oder aus Tradition immer das Gleiche wählt.

Ja diese Tradition: “Das haben wir immer so gemacht” und “Schon meine Vorfahren haben so gewählt”. Das hat unser Land in diese politische Lage gebracht. Es geht dem Wähler einfach noch zu gut um etwas zu ändern.
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