Wie lange hält der Planet noch durch
Ich wundere mich in letzter Zeit immer öfter über angebliche Klimaschützer.
Sie fordern einen schnellen Ausstieg aus der Verbrennung von Kohle zur Energiegewinnung und wollen das durch die Verbrennung von Gas erreichen.
Was ist daran besser? Nichts! Es ist eher schlechter, besonders wenn dieses Gas durch Fracking gefördert wird und/oder umständlich transportiert wird.
Ich verstehe dass manch Trottel beim Betrachten des Verbrennens selbst zunächst denkt, Gas würde ja viel sauberer verbrennen. Es mag ja weniger stinken, weniger qualmen und Ruß ist auch weniger erkennbar. Das Methan in der Atmosphäre sehen die Trottel ja nicht und die Umweltfolgen der Förderung von importiertem Gas geschehen ja auch weit weg.
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2017, ein Jahr geht dem Ende zu
In wenigen Tagen ist das Jahr 2017 vorbei, wieder mal Zeit um zurück zu blicken was da eigentlich passiert ist in meiner Welt. Wie immer habe ich offiziell diese Zeit nicht, aber ich möchte es wieder tun. Was also brachte mir das Jahr 2017.
Also von einer Wunderheilung ist immer noch keine Rede, aber das war mir ja klar.
Trotzdem nehme ich auch viele Erkenntnisse aus 2017 mit die mir das Leben erleichtern. Ich habe dieses Jahr endgültig den Glauben an eine Änderung der politischen Verhältnisse verloren. Der Wähler in diesem Land ist zum großen Teil entweder völlig verblödet, total desinteressiert oder ein fieser Troll. Sonst müsste nach so vielen Jahren der Industrie- und Bankgesteuerten Lobby-Politik auch der letzte Hinterwäldler sein Kreuz mal an anderer Stelle gemacht haben.
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Es hätte ein schöner Tag werden können
Es ist Sonntag, wir haben in Ruhe gefrühstückt, danach wurde mir gehörig der Kopf gewaschen. Damit meine ich jetzt natürlich die Pflege meines Haupthaares unter der Dusche. Danach eine gepflegte Havanna und noch einen schönen Becher frischen Kaffee.
Nun ja, alles schön wie so oft. Ein ruhiger Sonntag stand bevor, Zeit um Kleinigkeiten zu erledigen und möglichst wenig Hektik aufkommen zu lassen. Aber ich blöder Trottel merkte dass mir irgendwas zum Kaffee fehlte, darauf flitzte ich in die Küche und holte mir einen leckeren “Storck Riesen” zum Kaffee. Damit fing das Elend an.
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Apotheken stalken mich
Nun hab ich ja schon die eine oder andere Situation bzgl. der Versorgung mit Hilfsmitteln oder Medikamenten erlebt, die mein Erstaunen weckte. Dass so etwas immer irgendwie zu übertreffen ist liegt wohl in der Sache selbst. Aber neulich hatte mich, und jeden dem ich davon erzählte, das System herzhaft zum Lachen gebracht.
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Eine Vorsorgevollmacht muss sein
Nachdem wir 2016 und 2017 hautnah erleben durften was alles davon ahängen kann haben wir mit notarieller Unterstützung relativ zeitnah dafür gesorgt dass uns im Ernstfall nicht ständig Steine vom
Steine ist dabei noch arg untertrieben, das war eher Geröll bzw. Felsbrocken was uns fast zwei Jahren richtig das Leben versaut hat.
Eigentlich fing es recht harmlos an, unsere Tante erlitt einen zweiten Schlaganfall der ihr ziemlich zusetzte. Nach dem ersten Schlaganfall waren hauptsächlich motorische Ausfälle geblieben aber aus meiner Sicht wird der Gebrauch von Beinen und Armen ja eh überbewertet.
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Leben ohne Neurologen ist prima
Im Februar 2014 hatte ich endgültig die Schnauze voll von den regelmäßigen Besuchen beim Facharzt. Vier mal im Jahr da antanzen, nur damit er mir ein Rezept für die Spritzen gibt und uns Dinge über MS erzählt die wir schon lange kannten.
Die Anfahrt war immer sehr aufwendig, die Praxis ist in keiner Weise barrierefrei und für zwei Personen war immer der halbe Tag weg, also auch beruflich völliger Blödsinn. Nur damit auch ja jedes Quartal meine Karte durchgezogen und eine Beratung fakturiert werden konnte war mir das inzwischen echt zu aufwendig.
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Leben ohne Interferon ist prima
Im August 2016 hatte ich ja endgültig die Schnauze voll von der blöden Basistherapie und hatte dann die ewige Spritzerei eingestellt.
Jetzt ist fast ein Jahr vergangen und ich kann mit Sicherheit sagen dass ich nichts vermisse, weder bzgl. dem Verlauf noch wegen der Routine. Angefangen hatte ich am 1.6.2004 unmittelbar nach der Diagnose mir jeden zweiten Abend eine Spritze subkutan in den Bauch zu stechen. Nach etwa 12 (gut 12 Jahre) x 365/2 (alle 2 Tage) = 4000 Spritzen war mein Gewebe um die Einstichstellen auch ziemlich verhärtet und schmerzempfindlich. Inzwischen fühlt sich das alles wieder viel besser an und die Haut sieht auch wieder normal aus ohne die ständigen roten Flecken um die Einstichstellen.
Dazu kamen in unregelmäßigen Abständen immer öfter heftigen Nebenwirkungen wie Schüttelfrost und Fiebergefühl, beides versaute mir dann die Nacht und oft auch den Tag nach der Spritze.
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Strohwitwer sein klingt lustig …
… aber ich bin kein Freund davon!
Nun habe ich zur Zeit gerade einige Tage das zweifelhafte Vergnügen diese ohne meine über alles geliebte Ehefrau zu verbringen. Ich merkte ziemlich schnell es ist jetzt nicht sehr erstrebenswert seine Zeit ohne den Menschen den man liebt und mit dem man seit Jahren zusammen lebt zu verbringen.
Die erste Nacht fing schon mit Schwierigkeiten beim Einschlafen an, das relativ einsame Aufwachen war jedoch noch komischer. Zum Glück haben die Katzentiere inzwischen einen eigenen Schlüssel und nutzen die neue Katzenklappe nach belieben anstatt wie früher extrem früh am Morgen lautstark Auslass oder/und Einlass und Frühstück zu verlangen.
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Gott ignoriert(e) mich
Zumindest habe ich seit kurzer Zeit das Gefühl entweder zu blöd für das große weite Internet und zum shoppen darin zu sein oder von kirchlicher Seite wie ein gewöhnlicher Troll einfach ignoriert zu werden.
Das Gefühl hab ich seit meinem Versuch einige Null-€-Scheine auf einer Webseite mit der klangvollen URL gott.net zu erwerben. Ich habe das Formular dort bestimmt drei mal abgeschickt und warte nun seit 5 Tagen auf die Rechnung per Mail mit der Bankverbindung um den Deal unter Dach und Fach zu bringen.
Da bisher weder Rechnung noch Banknoten bei mir eingetroffen sind kann ich zumindest mit Sicherheit sagen:
Gott schreibt mir nicht!
Schade aber nicht zu ändern, so wichtig sind solche Gimmicks ja nun auch nicht, auch wenn so ein Null-€-Schein bestimmt ein nettes Geschenk wäre kann ich ganz gut damit leben von dieser Seite ignoriert zu werden.
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